Was Lacegarn ausmacht
Lacegarn – auch Lace Wolle oder Lace Garn genannt – ist besonders dünn: Auf 100 g kommen 600 m und mehr. Aus wenig Material entstehen große, leichte Flächen, und Lochmuster wirken darin luftig und klar.
Unsere Lacegarne
Von 600 bis 1000 m auf 100 g: mit Mohair oder Kid Mohair für einen weichen Flaum, mit Schurwolle oder Wolle für klare Maschen, mit Alpaka für zusätzliche Wärme und mit etwas Elastan für Teile, die eng anliegen. Je nach Garn strickst du mit Nadelstärke 1,5 bis 5 mm.
Doppelt nehmen oder beilaufen lassen
Lacegarn lässt sich auch doppelt verstricken oder als Beilauffaden mit einem dickeren Garn kombinieren. Ein Faden Mohair legt dann einen zarten Flaum über jede Masche. Wie sich die Nadelstärke dabei verändert, zeigt unser Ratgeber Welche Wolle für Nadelstärke 5, 6 und 8?
Pflege
Handwäsche bei 30 °C, nicht wringen, liegend trocknen. Ein fertiges Tuch spannst du nach dem Waschen feucht auf – so öffnen sich die Lochmuster am schönsten.
Etwas dickere Garne mit Flaum findest du bei der Mohair Wolle.
Häufige Fragen
Was ist Lacegarn?
Lacegarn ist ein sehr dünnes Garn mit 600 m und mehr auf 100 g. Es eignet sich für Tücher, Stolen, Schals und leichte Oberteile mit Lochmuster.
Wie viel Lacegarn brauche ich für einen Schal?
Für einen Schal von etwa 20 × 180 cm brauchst du 800–1.000 m, also je nach Garn ein bis zwei Knäuel. Den Richtwert findest du bei jedem Garn unter „Materialbedarf“.
Kann ich Lacegarn mit einem anderen Garn zusammen verstricken?
Ja. Als Beilauffaden zu einem dickeren Garn gibt Lacegarn mit Mohair dem Gestrick einen weichen Flaum. Rechne dabei mit einer 0,5 bis 1 mm dickeren Nadel als für das Hauptgarn allein.








