Warum Struktur mit Schurwolle besser aussieht
Wolle hat eine natürliche Kräuselung. Genau die sorgt für Elastizität und dafür, dass ein Muster nicht in sich zusammenfällt – bei weichen, glatten Fasern passiert das schnell. Zopfmuster und Reliefstiche kommen in Schurwolle besonders gut zur Geltung.
Was die Faser sonst noch kann
Schurwolle reguliert Feuchtigkeit, wärmt auch dann noch, wenn sie feucht geworden ist, und ist von Natur aus geruchshemmend. Ein Pullover daraus muss selten gewaschen werden.
Wie du deinen ersten Pullover Schritt für Schritt strickst, zeigt unser Ratgeber Pullover stricken für Anfänger.
Von reiner Wolle bis zur Mischung
Hier findest du beides: Garne aus 100 % Shetlandwolle oder mit 70 bis 86 % Wolle, und Mischungen, bei denen Acryl, Polyamid oder Viskose für Leichtigkeit und Form dazukommen. Von 130 bis 950 m auf 100 g.
Pflege
Handwäsche bei 30 °C, liegend trocknen, nicht wringen. Wollwaschmittel schont die Faser und erhält die natürliche Elastizität.
Besonders weiche Qualitäten findest du in der Merinowolle, die dicksten in der Dicken Wolle.
Häufige Fragen
Was bedeutet „Schurwolle“?
Schurwolle stammt direkt von lebenden Schafen und wird zum ersten Mal verarbeitet – kein recyceltes Material.
Ist Schurwolle warm?
Ja, Wolle wärmt auch, wenn sie etwas feucht wird, und reguliert die Temperatur.
Wie wasche ich Schurwolle?
Handwäsche bei max. 30 °C mit mildem Wollwaschmittel, nicht reiben oder wringen, liegend trocknen. Die genaue Pflege findest du bei jedem Garn.




